Südfrankreich ruft!

Nach vier Wochen Thailand und drei Wochen Gran Canaria geht es endlich wieder mit unserem Bürsti auf Tour.

Geplant ist u.a. ein Trip an die COTE D´ AZUR.

Donnerstag, 22.03.2012

Unsere erste Etappe unserer "Frühlingsreise" führt uns nach Worms. Am frühen Nachmittag kommen wir auf den stadtnahen Wohnmobilstellplatz an.

Das Wetter bietet sich für eine kleine Fahrradtour an. Wir fahren am Rhein ein kleines Stück entlang, bevor wir uns die Stadt Worms anschauen. Worms ist die älteste Stadt Deutschlands. Ein buntes Sammelsurium aller Baustile vom Mittelalter bis zur Moderne, das ist Worms heute.

Der Dom, die Krone der Stadt, liegt mitten im Zentrum.  Mit den Domen von Mainz und Speyer zählt er zu den drei "Kaiserdomen" am Rhein.

Nachdem wir uns auch noch die Gruft von den Mitgliedern der Königsfamilie der Salier angesehen haben, zog es uns doch schnell wieder ans Sonnenlicht.

Die Spuren der Nibelungensage ist überall in Worms zu entdecken. Straßen, Plätze, Brücken und Brunnen tragen die Namen der Helden Siegfried, Kriemhild, Dankwart und Hagen. Auch der Drache hat in Worms seine Funktion. Er zeigt den Weg zum Biergarten am Rhein. Da folgen wir doch gern.

Zurück am Wohnmobilstellplatz geniessen wir noch die letzten  Sonnenstrahlen, als wir plötzlich eine Stimme vernehmen: "Seid ihr Erika und Manfred, die eine Reisehompage schreiben?"

Völlig überrascht, dass uns hier jemand erkennt, stehen wir Renate aus Kiel gegenüber. Auf die Frage, woher sie denn unsere Hompage kennt, anwortete sie: "na über die Phoenixe, da habt ihr doch mal ins Gästebuch geschrieben."

 

So klein ist manchmal die Welt!

Freitag, 23.03.2012

Auf unserer kleinen Fahrradtour durch Worms habe ich versucht den Nibelungenschatz aufzufangen, den der Hagen gerade im Rhein versenken will. Geschafft habe ich es leider nicht! Der "nette" Herr heißt Hagen und führte die Nibelungen vom Rhein nach Ungarn in den Tod. Das Standbild wurde 1905 erschaffen und steht seit 1932 an dieser Stelle.

Eine grüne Ruhezone inmitten der Stadt ist der "Heilige Sand", der älteste erhaltene Judenfriedhof von Europa. Von 1076 bis heute sind mehr als 2000 Grabsteine erhalten.

Am Nachmittag geht es weiter nach Rheinstetten, wo uns Freunde allerdings erst morgen erwarten. Da die beiden noch beschäftigt sind, der eine Teil beim Frisör, der andere in seiner Halle, schnappen wir uns die Fahrräder und fahren zum Epple-See. Der Biergarten hat schon geöffnet und so können wir uns in der Sonne die Zeit vertreiben.

Morgen geht es weiter Richung Frankreich.

Samstag, 24.03.2012

So, Marlis ruft uns zum Frühstück! Das ist ein Service hier !

Nach einem ausgiebigen Frühstück ziehen wir weiter. Unsere nächste Etappe heißt Digoin (650 km). Hier befindet sich ein Stellplatz sehr zentral an der Stadt gelegen.

Sonntag, 25.03.2012

Liebe Marlis & lieber Peter, wir wünschen euch einen angenehmen Flug und eine schöne Zeit auf Gran Canaria.

Auch für uns geht es weiter. Da an der Cote ´d Azur die meisten Campingplätze erst zum 01. April öffnen, haben wir uns entschlossen ein paar Tage nach Cap de Agde zu fahren. Der Campingplatz dort hat schon ab dem 15. März geöffnet.

Die Fahrt durch das Zentralmassiv ist jedes Mal wieder fazinierend. Da heute keine LKW`s unterwegs sind, können wir "dahingleiten" (O-Ton Manfred).

Den ersten Abend geniessen wir am Hafen mit einem schönen Sonnenuntergang.

Montag, 26.03.2012

Sonne pur, 25 Grad

Wie haben diesen Campingplatz schon sehr oft besucht, aber so früh um diese Zeit waren wir noch nie hier. Es ist ein ungewohntes Bild den Platz so zu sehen, aber wie uns Niki in einer E-mail schrieb:

 

Agde ist auch um diese Zeit wunderschön, aber anders. 
2010 waren wir über Ostern dort, die meisten Läden und Lokale machten gerade auf, alle begrüßten sich, Aufbruchstimmung.
Noch voller Elan, Enthusiasmus .....
Tolle Stimmung! Schöne Strandspaziergänge .....
 
Liebe Niki, genau so ist es!!

Heute abend ist es sternenklar und es ist toll in den Sternenhimmel zu schauen!

Dienstag, 27.03.2012

Sonne pur, 25 Grad

Wie Niki es treffend formulierte: Aufbruchstimmung, voller Elan, Lokale machen auf ......

Bei den "Reichen und Schönen" ist noch keine Aktivität zu sehen.

Was uns besonders aufgefallen ist, fast alle Palmen sind braun und sehen sehr mitgenommen aus. Auf die Frage wieso, bekamen wir die Antwort: es hat hier im "Winter" ein paar Tage gegeben mit 7 Grad minus, das hat den Palmen nicht gut getan, aber das wird schon wieder!

Mittwoch, 28.03.2012

Sonne, 25 Grad

So kennen wir den Strand nicht! Aber es ist um diese Jahreszeit wunderschön hier! Niki, du hast Recht, die Strandspaziergänge sind herrlich!

Zurück auf dem Campingplatz fiel uns dieser knuffige Wohnwagen auf. Der Besitzer ist ganz stolz auf seinen Wohnwagen, den er selber auf Papier entworfen hat und dann nach seinen Vorstellungen hat bauen lassen. Was brauch der Camper mehr? Der Schweizer Herr hat uns gleich die Internetadresse gegeben, wo sein kleiner Wohnwagen in der Galerie aufgeführt ist.

Bett, Küche, Toilette, alles vorhanden!

 

 

 

So, jetzt muss ich aus dem Internet raus, der Grill ruft!

Vorhersage für Morgen!!

Donnerstag, 29.03.2012

Seit 3 Tagen weiß dieser kleine Mann, wann es bei uns Frühstück gibt. Er ist dann sofort zur Stelle und verlangt laut piepsend sein Krümel Brot. Dafür läßt er sich auch gerne fotografieren.

Das süße "Nichtstun" und die himmlische Ruhe in der Sonne findet am Nachmittag ein jähes Ende. Manfred erinnert sich an eine Kiste im Wohnmobil, die dringend aufgeräumt und sortiert werden muß.

Brauch man alles dreifach? Aber wenn man es mal braucht, dann.......

Eva, ich sehe dein Grinsen im Gesicht ;-)

Der Sonnenuntergang mit einem "Picpoul de Pinet" ist mal wieder fantastisch!

 

Freitag, 30.03.2012

Sonne pur, 26 Grad

Heute morgen wartet der Kleine geduldig auf dem Dach unseres Smarts auf sein Frühstück!

Da heute ein wunderschöner Sonnentag vor uns liegt, werden wir diesen Tag nutzen zum relaxen, sonnen, lesen und einfach nur geniessen.

Samstag, 31.03.2012

Sonne, 25 Grad

Heute fahren wir mit den Rädern zum Floh- und Krammarkt nach Marseillan-Plage. Dort waren wir im letzen Jahr auch schon. Der Markt hat uns sehr gut gefallen, nur Trödel und alles was man schon irgendwann mal entsorgt hat, ist hier zu finden. Hier ist der Trödelmarkt noch Trödelmarkt, es gibt keine Neuwaren zu kaufen.

Der Weg nach Marseillan führt teilweise durch das Naturschutzgebiet von Cap de Agde. Dieses Gebiet ist für Autos und Motorräder tabu.

Im Sommer ist hier wesentlich mehr los, als jetzt. Aber auch jetzt findet man einiges, was das "Herz begehrt", aber keiner braucht!

Liebe Anne & Heinz, die schöne Bar mit den Muscheln mit Pommes rot/weiß hat auch noch zu!

Auch der schöne Strand ist um diese Zeit noch fast menschenleer! Am Wetter kann es nicht liegen!

Heute ist unsere letzter Tag hier in Cap de Agde. Morgen wollen weiterziehen an die Cote d´Azur.

 

Moni schrieb uns in ihrer E-mail !

 

Ihr steht Allee Mer wie wir sehen - schön ...............

es ist aber nach 1 Woche "Ruhe" dann aber auch gut, Mimi

uws. ist noch geschlossen, oder?

wir dürfen noch 4,5 Wochen warten, dann Allee Mer ........

 

Liebe Moni, ruhig war es, aber auch schön! Nur die leckere Pizza bei Mimi hat uns gefehlt, aber im August, dann ......

 

Nachricht an Moni!!  Heute hat Mimi den ersten Tag geöffnet! Und sie war sofort super drauf (wie immer)!

Pappteller, Plastikbecher mit Wein, Plastikbesteck, wie immer alle Plätze auf den harten Holzbänken besetzt, aber die Pizza schmeckt super!! Mimi wie eh und je! Sie hat alles im Griff!

Sonntag, 01.04.2012

Sonne, keine Wolken

Liebe Petra, schön dich kennengelernt zu haben, noch niemand hat uns mit einem großen weissen Tuch nachgewunken! Irgendwann, irgendwo, irgendwie werden wir uns wiedersehen. Für uns geht es jetzt zur Cote d´Azur.

Auch heute sind die Autobahnen sehr frei (keine LKW)!  Diese Strecke fahren wir zum ersten Mal und sind begeistert von der Landschaft und ganz besonders von den vielen Mautstellen ;-).

Am frühen Nachmittag kommen wir in La Favière an. Wir haben uns den Campingplatz "Camp du Domaine" ausgesucht.

Nach einer etwas schwierigen Platzsuche (zu klein, zu schräg, die Zufahrt zu eng, die Bäume zu tief) haben wir ein schönes Plätzchen mit Aussicht auf das Mittelmeer gefunden. Bei einem "Inspektionsgang" haben wir uns gefragt, ob das halbe Ruhrgebiet ausgewandert ist ;-)

 

Unsere Aussicht von unserer eigenen Sonnenterrasse! (Foto folgt morgen)!

Montag, 02.04.2012

 

 

Heute ist der erste Tag, der bewölkt ist. Den werden wir nutzen, um uns

St-Tropez anzuschauen.

Bis St-Tropez sind es 38 km. Wir werden die Küstenstraße fahren, die man um diese Jahreszeit noch ohne Stau fahren kann. Der Weg dorthin ist sehr "kurvig", aber hinter jeder Kurve haben wir eine tolle Aussicht auf felsige Küsten, schöne Strände und abwechslungsreicher Vegetation.

Die Fahrt nach St-Tropez ist traumhaft!

Der kleine Ort St-Tropez mit 5.600 Einwohnern ist außerhalb der Ferienzeit eigentlich sehr beschaulich. Die Einheimischen haben noch Zeit für ein kleines Spielchen am Hafen.  

 

 

Treffen wir hier vielleicht die "Schönen & Reichen" ? Hier gibt es alles von Prada, Gucci, Breitling und was es sonst noch so gibt.

Wir haben keine Prominenz gesichtet, die haben sich wahrscheinlich längst aus den Cafès und von den Stränden verabschiedet. Was hier bleibt sind im Sommer 80.000 Touristen, große Motoryachten und gepfefferte Preise!

 

 

Geschmeckt hat er trotzdem, der Blick auf die Yachten im Hafen kostet ..... egal, einmal kann man unvernünftig sein ;-)

 

 

Das wäre er gewesen, aber der Preis war heiß! ;-)

In den Geschäften hier sind alle Luxusmarken der Welt vertreten. Seit 1927 gibt es in der Rue Clèmenceau diesen Laden. Hier kosten ein Paar Espadrillos um die 80 Euro.

An dieser Stelle liebe Grüße an Holger & Gudrun!!

Nach all dem Luxus sind wir froh, wieder auf dem Campingplatz auf unserer Terrasse zu sitzen, ein Glas Wein zu trinken und den Abend ausklingen zu lassen.

Dienstag, 03.04.2012

11 Uhr, Sonne

 

Vor 38 Jahren genau um diese Uhrzeit haben wir uns das "Ja-Wort" gegeben! Den Tag werden wir heute besonders geniessen!

Eigentlich wollten wir heute nach Cannes, aber nach einem ausgiebigen Frühstück und anschließender Sonne genießen, haben wir uns entschlossen nach Port Grimaud (Walter, danke für den Tip!) zu fahren.

Nach der kurvenreichen Fahrt durch das Massif des Maures liegt Port Grimaud vor uns.

 

Port Grimaud entstand im Jahre 1966 durch den französischen Architekten Francois Spoerry. Er realisierte als Architekt und Segler den Traum vom eigenen Boot direkt vor der Haustür - ein Fischerdorf und Yachthafen nach seinen Vorstellungen.

Inzwischen ist Port Grimaud zu einem idyllischen provenzalischen Dorf mit Geschäften, Restaurants, Apotheken, Ärzten, Kirchen, etc. herangewachsen.

Port Grimaud ist im gesamten Mittelmeerraum die aufwendigste Anlage dieser Art (Lagunenstadt) und dient somit als Vorbild für viele weitere nachempfundene Immobilienanlagen.

In Port Grimaud verfügen alle Häuser über einen eigenen Bootsliegeplatz direkt am Haus. Die Größen der Häuser und der Bootsliegeplätze sind nach den Bedürfnissen der Bewohner angelegt worden.

Port Grimaud ist ein exklusiver Hafen gegenüber Saint Tropez. Geschützt vor dem Ostwind und vor dem regionalen Mistral, mit einer Wasserfläche von 27 Hektar - Länge der Kaimauern 15km - Mindestwasserstand im Bereich der Hafeneinfahrt bis zum Zentrum beträgt 3,50m, in den Kanälen bis 2,15m, bietet es eine einmalige Wasserlandschaft.

Inzwischen ist Port Grimaud vollständig fertig gestellt.

 

 

Bei einer Tasse Kaffee (4 Euro) haben wir überlegt, wieviel Geld wir ungefähr benötigen um hier sesshaft zu werden.

Villa: 1.5 Millionen, Yacht 1 Million, plus Nebenkosten, Liegegebühen etc.

 

= mit 3 Millionen wären wir dabei!!!

 

"Schuster, bleib bei deinen Leisten" Wir bleiben beim "Bürsti" !

 

 

 

 

Da wir heute unseren 38. Hochzeitstag haben, Venedig mit einer Gondel weit weg ist, haben wir uns ein Elektroboot gechartert, das uns durch die Lagune Port Grimaud schippert! Leider sprach der nette Franzose kein Deutsch und hat auch nicht "oh, sole mio" gesungen! Aber es war trotzdem super!

Wie man sieht ist hier um diese Jahreszeit das Klima schon perfekt für die Ernte. Wir hatten heute einen tollen Sonnentag!

Mittwoch, 04.04.2012

 

 Heute morgen ist es bewölkt, aber die Sonne kämpft sich durch!

Die Sonne hat es nicht geschafft! Nach 13 Tagen Sonnenwetter kündigt sich über den Bergen Regen an.

"Da könnten wir doch endlich mal wieder die Schränke aufräumen!", vernehme ich eine Stimme.

Ja, da könnt Ihr ruhig schmunzeln, auch so etwas muß mal gemacht werden.

Und ich muß zugeben, es hat sich gelohnt

Das Schöne im Süden ist, es regnet meistens nie den ganzen Tag. Am späten Nachmittag kam die Sonne wieder zum Vorschein.

Morgen früh wollen wir weiterziehen! Vielleicht nach Italien.

Donnerstag, 05.04.2012

Heute wollen wir weiter Richtung Monaco! Wir nehmen die Autobahn, denn die Küstenstraße ist uns zu kurvig (mit Hänger). Aber auch die Autobahn führt durch eine fantastische Landschaft (und kurvig ist sie auch)!

Vorbei an Cannes und Nizza sind es nur noch wenige Kilometer bis Monaco. Aber da Manfred während der Fahrt im ADAC-Campingführer schon einen Campingplatz sucht und feststellt, dass die Plätze entweder zu klein, zu terassenförmig oder unter Pinien liegen und außerdem Preise wie Gott in Frankreich haben, schauen wir uns Monaco von der Autobahn aus an und gleiten nach Italien. Spontan fiel uns der Gardasee ein!

Die Autobahn nach Italien führte uns teilweise so hoch durch die Berge, dass wir den Wolken schon sehr nahe waren. Im Tal war die Sonne zu sehen.

Irgendwann haben wir aufgegeben, die vielen Tunnel zu zählen, waren es 40 oder 50?

Aber danach konnten wir "Bella Italia" sehen!

Unser Bürsti ist spritmäßig sehr sparsam, mit Hänger und Smart ca. 300 km durch die Berge, verbraucht hat er im Durchschnitt 11,9 l !!!! Da gönnen wir ihm doch gerne den Exclusivdiesel aus Italien!

Am späten Nachmittag haben wir Lazise erreicht und uns auf dem Campingplatz „La Quercia“ einen Sonnenplatz gesucht und auch gefunden.

 

Leider ist hier im Moment das Internet nicht 100% verfügbar!

„Ohh, Problema“ hören wir von der Rezeption heute den ganzen Tag!

 

Also liebe virtuelle Mitreisenden, bitte ein bisschen Geduld!

Freitag, 06.04.2012

Heute fahren wir bei schönstem Sonnenwetter in das Städtchen Garda. Wir waren schon sehr oft hier ( das erste Mal vor 25 Jahren) aber jedes Mal sind wir wieder begeistert von dem Charme des Städtchens.

Die Plätze mit den Cafés sind bei dem Wetter natürlich mit Leben ausgefüllt. Jeder genießt nach dem Winter die herrliche Frühlingssonne.

Auf dem Rückweg zum Campingplatz halten wir noch in Lazise an. Lazise (6.700 Einw.) ist eines der ältesten Orte am See, der sich außerdem sein mittelalterliches Aussehen noch erhalten hat.

Ein Mauerring aus der Zeit um 1370 umschließt die Altstadt vollständig. Sechs Türme und Wehrgänge umgeben die Stadt und schließen das Kastell mit ein. Diese Burganlage ist heute Privatbesitz.

Am Abend bekommen wir noch ein fazinierendes Schauspiel am Himmel zu sehen.

Ostersamstag, 07.04.2012

" Ich bin wie ich bin"  "Es ist wie es ist" !!

Bei einem Rundgang über den mittlerweile vollen Campingplatz sieht man doch mal das eine oder andere "Schmuckstück.

Da für die nächsten 3-4 Tage schlechtes Wetter angesagt ist, flanieren wir heute noch einmal durch das Städtchen Lazise. Wer weiß, wann wir wiederkommen? Walter & Adelina, vielleicht mit Euch???

Hier hat Manfred schon vor 25 Jahren seine Haare schneiden lassen. Der Barbiere ist auch noch der von vor 25 Jahren, nur er hat keine schwarzen Haare mehr, sondern er ist mittlerweile auch grau geworden. Aber das Inventar ist noch wie früher.

3 Tage Frühling am Gardasee waren herrlich, morgen, wenn der Osterhase unterwegs ist, wollen auch wir wieder

"on Tour"!

 

Mal sehen, wohin es uns treibt!  ;-)

Ostersonntag, 08.04.2012

Wir wünschen all unseren Freunden und virtuellen Mitreisenden ein frohes Osterfest!

Wetterberichte kann man Glauben schenken oder auch nicht! Es ist Regen angesagt, aber die Sonne lacht vom Himmel. Aber wir haben schon "gepackt" und fahren trotzdem los. Der Campingplatz ist mittlerweile so voll, dass unser Platz schon heiß begehrt ist.

Die Brennerautobahn ist heute gut zu fahren, keine LKWs, nur ein paar gut gelaunte Touristen und Osterreisende. In den Bergen oben liegt noch der Schnee, wir haben schönstes Wetter zum fahren. Gut, das wir dort oben nicht durch müssen.

Ein paar Kilometer weiter dann dieses! Schnee !!!

Das Schneetreiben wird immer dichter, Streufahrzeuge sind im Einsatz und Manfred tauscht schnell seine Sommerhose gegen eine warme Hose.

 

 

 

Liebe "Petra im Regen von Cap de Adge", hier könnten wir endlich einen Schneemann bauen, soviel Schnee kommt gerade vom Himmel!

Dann schickt man(fred) mich noch im dicksten Schneetreiben vor die Tür, denn wir brauchen ja noch für Österreich die Vignette!

Liebe Petra, bleibe lieber noch in Cap de Agde!!!

Erst kurz vor München wird der Schnee weniger, da hörte ich eine Stimme rechts neben mir: "Saunawetter"!

Die 199 km bis Würzburg fahren wir in einem Rutsch!

Walter, wir sind da und freuen uns morgen auf die Sauna! (auch wenn du jetzt noch ahnungslos bist, aber du liest ja jeden Abend fleißig unsere Hompage, oder?)

Wir stehen hier direkt am Main mit schönem Blick auf die Stadt, kein Schnee mehr, die Sonne scheint und uns geht es gut!

Lieber Walter und liebe Adelina, die Überraschung ist gelungen! Vielen Dank für die Einladung ins "Bürgerspital" !

Ostermontag, 09.04.2012

 

 

Heute ist der richtige Tag für einen Saunabesuch. Der Saunagarten in Estenfeld ist hierfür eine gute Adresse.

Dienstag, 10.04 2012

Da freut sich jemand über unser altes Brötchen!

Nach einem Stadtspaziergang mit einem Espresso in der Sonne denken wir langsam an die Rückfahrt. 

 

 

 

Wir waren drei Wochen unterwegs, Südfrankreich, Cote d´Azur, Gardasee und zum Schluß in der schönen Stadt Würzburg, das soll erst mal wieder reichen.

Gefahren sind wir in den drei Wochen   3.544 km

Dieselkosten                                              749 Euro (483 l Diesel)

Verbrauch durchschnittlich                          13,6 l (mit Hänger)

Mautgebühen insgesamt                            234 Euro

Camping- und Stellplatzgebühren             452 Euro

Das Wichtigste aber ist: Wir sind heil und gesund wieder zu Hause angekommen! Wir haben nette Menschen kennengelernt und uns super erholt (ja wovon eigentlich ? ;-)