Endlich wieder Urlaub

Donnerstag,13.05.2010

 

 

Bürsti ist gepackt, getankt und schon ungeduldig, er will auf die Bahn!

10 Uhr, es geht los!

Navi sagt: keine besonderen Vorkommnisse, die Frisur sitzt, kein Stau, die Frisur sitzt, freie Fahrt!

 

Wir kommen gut voran, die leuchtend gelben Rapsfelder am Rande der Autobahn sind eine Augenweide.

Regen, Regen, Regen! Kann nur besser werden!

Getankt, kleine Pause, wir sind kurz vor Freiburg.

17 Uhr, wir sind in Freiburg auf dem Campingplatz.

 

So, jetzt können wir in Ruhe Vatertag feiern!

Fazit: Wetter, na ja, kann man mit leben (sind ja bald in der 

          Sonne)

          gefahren heute: 540 km (mit Abstecher in Rheinstetten)

 

 

Freitag, 14.05.2010

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück und mit einem Stadtplan ausgestattet geht es mit der Straßenbahn in die Altstadt von Freiburg.

Was uns sofort auffiel, waren die kleinen Bächlein in der gesamten Altstadt (offene Kanäle, 50 cm breit und 20 cm tief, durch die einst das Abwasser floß), und die wunderschönen restaurierten Gehwege mit Rheinkiesel.

 Orientierungspause bei einem Espresso

Das Wahrzeichen von Freiburg, das Münster,  (700 Jahre alt) ist beeindruckend von innen und aussen.

Rund um den Münster gibt es täglich frisches Obst und Gemüse, sowie einen kleinen Handwerkermarkt. Unser Abendbrot ist somit gesichert.

Mit der Straßenbahn geht es wieder zurück zum Bürsti, denn morgen ist ja auch noch ein Tag.

Fazit: Wetter trocken, aber eindeutig mindestens 5 Grad zu 

          kalt!

 

         Manfred sagt: schreib aber auch, dass wir auch shoppen

                             waren und ich die Shoppingergebnisse tragen

                             durfte  ;-)

Samstag,15.05.2010

Leichter Nieselregen hält uns nicht auf! Wir wollen nochmal mit der Straßenbahn in die Altstadt.

10 Minuten Fußweg bis zur Straßenbahn-

haltestelle, 10 Minuten mit der Straßenbahn und schon sind wir wieder mitten in der Altstadt von Freiburg.

Heute sind mal andere "Sehenswürdigkeiten" angesagt:

Galeria Kaufhof, Karstadt, Deichmann, Tchibo usw.

Diese Art von Besichtigungen macht aber auch sehr hungrig, also haben wir die berühmte Wurstbude am Münster angesteuert. Diese Idee hatten anscheinend mit uns auch viele andere.

Laut Stadtführer muss man hier die "Münsterwurst" probieren. Also erst mal 20 Minuten geduldig anstehen

um an das Objekt der Begierde zu kommen!

(Manfred opfert sich)

 

 

 

Geschafft! Zweimal Münsterwurst bitte!

Das ist sie, die Münsterwurst!

Na dann, Guten Appetit!

(Ja Eva, ich weiß, 15 W.W.Punkte)

Aber sie hat geschmeckt!

Zum Nachtisch haben wir uns in der "Alten Wache" einen badischen Wein gegönnt. Die "Münsterwurst" hat uns durstig gemacht ;-)

Gesättigt geht es langsam wieder zurück, denn im Bürsti wird doch heute das Endspiel Bayern München gegen Werder Bremen übertragen.

 


 

Morgen früh geht es dann weiter nach Süd-Frankreich in die (hoffentlich) Sonne. 

Fazit:  Trotz nicht so gutem Wetter hat uns Freiburg gut

          gefallen, nicht alles gesehen, aber das wird nachgeholt,

          wenn wir viel Zeit haben.

 

          Manfred sagt: Heute ist mein Tag, endlich hab ich

                               mir einen Hut gekauft (ja  Eva, wirklich!)

                               und das Pokalfinale ist spannend!

 

Sonntag, 16. Mai 2010

Pünktlich um 8 Uhr morgens sind wir abfahrbereit!

Kurz das Navi eingestellt und los geht es.

Navi sagt, noch 798 km und dann seid ihr in der Sonne!

Wir fahren bei leichtem Nieselregen los, aber das macht uns nichts aus, denn wir fahren ja der Sonne entgegen.

 

 

Navi führt uns Richtung Basel zum Grenzübergang Mulhouse.

Weiter geht es über die A 36 und die A6 Richtung Djion.

Die Autobahnen sind frei und somit kommen wir zügig voran.

Bei Chalon-s-Saone verlassen wir die Autobahn und nehmen die gut ausgebauten Nationalstraßen N80, N70 und die N79 bis zur Autobahn A 71.

Von der A71 geht es weiter auf die A75. Immer noch haben wir freie Fahrt, aber was wichtig ist, kein Regen mehr!!! Durch einen relativ starken Wind, der uns streckenweise begleitet, läßt sich aber die Sonne immer öfter blicken!

Fazinierend ist die Fahrt durch das Zentralmassiv!

Landschaft pur, soweit das Auge reicht!!

Gegen 17 Uhr erreichen wir die Mautstation Millau-Viadukt, zahlen unsere Maut

(9,20 Euro) und Bürsti darf über die Brücke fahren.

Es ist immer wieder beeindruckend über dieses gigantische Bauwerk zu fahren, heute allerdings bei starkem Wind, der den Bürsti ein bisschen durchschüttelt.

 

19 Uhr, wir sind am Ziel!

(gefahren:      Erika  1.377 km)

(mitgefahren: Manni 1.377 km)

 

                                            

 

Nun folgt das "Übliche" : anmelden, Platz aussuchen,

                                       Stühle und Tisch aufstellen,

                                       aufgrund der Uhrzeit gibt es keinen 

                                       Kaffee,  sondern ein Glas Wein auf

                                       den Urlaubsbeginn.                                    

                            

Montag, 17. Mai - Mittwoch, 19. Mai

 

Der Campingplatz ist um diese Jahreszeit schon gut besucht, einige Bekannte vom letzten Jahr haben uns auch schon entdeckt. Jetzt ist erstmal entspannen und sonnen angesagt.

Hallo Eva, wie du siehst, ist Jonny immer mit dabei !!

 

Donnerstag, 20. Mai, Freitag 21. Mai

Sonne pur, der Wind ist auch verschwunden!

Mittlerweile füllt sich der Campingplatz immer mehr.

 

Unsere Freunde sind inzwischen auch eingetrudelt mit frischem Spargel aus Baden Baden, den wir abends mit Genuss verspeisst haben.

Wettervorhersage

für die nächsten Tage ist angesagt:

sonnen, relaxen, geniessen, träumen,

ein gutes Buch lesen, mit Freunden einen

Wein trinken, Mücken verjagen und leben

wie Gott in Frankreich!

 

Samstag, 22. Mai - Mittwoch, 26. Mai

Die Wettervorhersage hatte Recht (s.o.), also ist Strandleben angesagt! Abends ist es zwar etwas kühler, aber das tut auch sehr gut.

Aber man braucht ja zwischendurch auch ein bisschen Bewegung, also haben wir die Fahrräder gesattelt und sind in den Ort (ca. 5 km vom Campingplatz entfernt) geradelt.

Hafen von Cap de Agde

 

 

Yachten, so weit das Auge reicht. Aber z.Zt. ist es ziemlich ruhig im Hafen. Die "Reichen und Schönen" haben wir noch nicht gesichtet!

Was "Gosch" auf Sylt ist, ist hier die kleine "Fischbude" am Hafen mit vielen Leckereien.

Preise? Wie Gott in Frankreich! Na ja, man gönnt sich ja sonst nichts ;-)!

Unser Mittagessen für heute!

Hat zwar gut geschmeckt, aber davon satt werden?

Ein Baguett für den Heimweg ist schnell gekauft.

Aktuelles Wetter:       Sonne, 25 Grad, etwas Wind,

Aktuelle Aktivitäten:   Tasche packen, ab an den Strand!

                                

 

Donnerstag, 27. Mai , Freitag, 28. Mai

 

Wie man sieht, verhungern kann man hier nicht!

Schön ist, dass es nette "Nachbarn" gibt, die gerne kochen und vor allem gut kochen.

Die Paella ist spitze!

Siggi, wir werden dich zum "Perfekten Dinner" anmelden!

Samstag, 29. Mai

Rollo hochgezogen, wer schaut wieder rein?

Heute ist Markttag angesagt.

Nach dem Frühstück geht es mit den Rädern los.

Vorbei geht es an finsteren Gestalten,

die trotzdem zum Kaffee einladen!

Das Schöne am Urlaub ist, man hat Zeit, da kann der Weg zum Markt auch schon mal zwei Stunden dauern.

Fürs Auge, für den Gaumen und für den Geruchssinn ein Paradies

Sonntag, 30. Mai

Rollo hochgezogen und wer schaut denn heute rein?

Einige übrig gebliebene Gewitterwolken ziehen morgens über die Womos hinweg. (Danke Moni für die Gewitterwolkenbilder, die Du morgens, als alle noch in den Betten lagen, fotografiert hast)

Aber wie das meistens im Süden ist, gegen Mittag

sind die Wolken weg und der gelbe Ball ist wieder

zu sehen.

Am frühen Abend bot sich uns dann plötzlich dieses Naturschauspiel!

 

unsere "Wolke 7" zog langsam über uns hinweg.  

 

Montag, 31. Mai - Mittwoch, 02.Juni

Der Wind ist immer noch in unseren Haaren und der Sand vom Strand in unseren Ohren. (Wetterbericht: 35 km/h)

Wir nutzen den Rückenwind und entfliehen dem Sand, was eine gute Idee war, denn im Städtchen hatte sich ein kleiner Markt aufgebaut mit Produkten aus der Region Herault.

Unser Augenmerk galt einem Stand, der einen besonderen Pastis anbot. Nach einer Pastisprobe, wir hatten Gott sei Dank einen Rucksack mit, wanderte natürlich eine auserwählte Flasche dort hinein!

 

 

Ich hoffe, der Pastis schmeckt zu Hause genau so wie in Frankreich!

Mittlerweile neigt sich unser Urlaub auch dem Ende zu. Die ersten Freunde machen sich unter einem großen Abschiedskomite auf den Heimweg. Die Aussicht, dass wir uns im nächsten Jahr wiedersehen, macht den Abschied leichter.

 

Auch wir beginnen langsam uns an den Gedanken zu gewöhnen, wieder die Heimfahrt anzutreten. Es wird gepackt, denn morgen früh geht es nach Hause (Prinz Kasimir wird begeistert sein!)

Am späten Nachmittag, wir haben schon alles gepackt, fahren wir mit dem Fahrrad noch ein letztes Mal ins Städtchen und trinken in unserem Stammcafe mit Blick auf den kleinen Hafen den letzten

 "Grand Cafe Crema".

Donnerstag, 03. Juni  

Abreisetag!!

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Unsere Freunde haben sich sogar den Wecker gestellt, um uns morgens nochmal zu verabschieden. 6.30 Uhr standen sie an der Womotür! Punkt sieben Uhr stand dann Bürsti vor der Campingplatzschranke und wollte der erste sein! Aber er wurde "nur" Dritter!

Einmal auf der Bahn, läuft Bürsti wie geschmiert. 

Das wäre noch eine Alternative zum Smarti, einen pinkfarbenen Fiat, gesehen auf der Autobahn.

(Smarti, keine Angst, wir behalten dich!)

Wir entschliessen uns, in Trier auf einem Weingut zu übernachten.

Bürsti zu seinen "Kollegen" gestellt, uns "frischgemacht", anschliessend haben wir unseren letzten Urlaubstag auf dem Weingut bei einem schönen Essen und einem guten Wein ausklingen lassen.

 

Freitag, 04. Juni

Morgens nach einer Tasse Kaffee machen wir uns auf, die letzten Kilometer abzuarbeiten. Die Autobahnen sind ziemlich frei und somit kommen wir zügig voran. Wir fahren das letzte Stück ohne Pause, denn wir wissen, Prinz Kasimir sitzt am Fenster und schaut, ob die Dosenöffner endlich vorfahren!

Auch bei uns ist schönes Wetter, 25 Grad, Sonne und kein Wind!

 

Zuhause angekommen werden wir, die Zweibeiner, erst einmal mit Nichtachtung bestraft. Aber das hält Gott sei Dank nicht lange an. Die Freude ist groß, dass das Personal wieder heil zurückgekommen ist.

Prinz Kasimirs Welt ist wieder in Ordnung!

Fazit: Es war wieder ein schöner Urlaub, Freunde getroffen,  

         neue Menschen kennengelernt, alles in allem ein

         gelungener Urlaub!

 

       

        

           gefahrene Kilometer gesamt:  2.727 km

           davon Manfred:                         300 km       

           Verbrauch:   301 l Diesel    -      378 Euro

           Maut Hin-/Rückfahrt:                  90 Euro

             

           

          

Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.
(Johann Wolfgang von Goethe)