Arbeitsurlaub in Greifswald

Greifswald steht mal wieder auf dem "Arbeitsplan". Wir nutzen die "Arbeitsfahrt" zu einem Kurztrip von Greifswald aus nach Stralsund und Warnemünde. Diesmal allerdings durfte Manfred alleine vorfahren, da ich noch zwei Termine hatte. (Frisör usw.). Aber die Deutsche Bundesbahn hat mich, zwar mit Verspätung, gut zum Ziel (Bürsti) gebracht.

Mittwoch, 15.06.2011

Da der offizielle Stellplatz in Greifwald hoffnungslos überfüllt ist, haben wir einen großen Parkplatz am Museumshafen angesteuert. Wir waren dort nicht die einzigsten, die dort gestrandet sind.

Heute bleibt die "Womoküche" kalt, im Hafen liegt die Schwalbe II und bietet frischen Fisch an! Wir entscheiden uns für eine Backkartoffel mit Matjes! War ne gute Entscheidung, auch der Wein hat gemundet!

 

Auf dem Parkplatz haben wir super gestanden, direkt am Hafen, 5 Min. zur Innenstadt, sehr ruhig geschlafen und das für 5 Euro für 24 Stunden.

Donnerstag, 16.06.2011

Heute tauschen wir mal wieder unser 5 Sterne Bürsti gegen ein 4 Sterne Hotel in Greifswald! Aber wir sind in guter Gesellschaft. Eine Vorhut des Harley-Clubs Hamburg hat sich hier auch einquartiert. Der Rest kommt morgen und am Samstag findet hier das große "Rockertreffen" statt. Schade, dann sind wir wieder on Tour!

Am späten Nachmittag, Manfred hat seine "Arbeitsgespräche" geführt, wollen wir uns noch Greifswald-Wieck anschauen. Manfred kennt diesen schönen Fleck Erde schon von einigen Arbeitsessen.

Die Wiecker Holzklappbrücke wurde im Jahre 1887 nach holländischem Vorbild erbaut. Die Klappbrücke führt über den Fluss Ryck, der wenige hundert Meter weiter östlich in die Dänische Wiek, den südlichen Teil des Greifswalder Boddens, mündet. Sie verbindet die beiden Ortsteile Wieck und Eldena der Universitäts- und Hansestadt Greifswald.

Vier "Greifswälder Musketiere"

Auch kleine Hexenhäuschen gibt es hier zu sehen.

Liebe Adelina und lieber Walter, Eure Möwe Jonathan ist auch hier!

Was gibt es schöneres, als nach einem schönen Tag den Abend bei einem guten Essen ausklingen zu lassen.

Freitag, 17.06.2011

So eine Arbeitssitzung kann manchmal doch länger dauern als  geplant. Wir kommen erst am Nachmittag los und so entscheiden wir uns, direkt nach Warnemünde zu fahren!

Wir finden ein schönes Plätzchen direkt auf dem für Wohn-mobile ausgewiesenen Stadtparkplatz. Wie wir feststellen, befinden wir uns in "prominenter" Gesellschaft.

Das ehemalige "Traumschiff Astoria" aus der damaligen Fernsehserie liegt genau gegenüber vor Anker.

Am 5. August 2009 wurde die Astoria von Saga Cruises in Gibraltar ersteigert. Nach einem Umbau in Höhe von rund 14 Millionen Pfund Sterling kommt das Schiff seit Mitte März 2010 unter dem Namen Saga Pearl IIzum Einsatz.

Ein Spaziergang am Alten Strom entlang bis zum Ende der Westmole war am Abend genau das Richtige. Der Alte Strom ist mit seinen Fischkuttern, Segelschiffen und den gemütlichen Kneipen ein Erlebnis!  Das werden wir uns morgen genauer anschauen.

Samstag, 18.06.2011

Nach einer ruhigen Nacht, konnten wir morgens dieses Kreuzfahrtschiff vor unserem Wohnzimmerfenster vorbeifahren sehen. Wir kamen uns vor wie in einem Matchbox-Auto.

Übrigens, der rote Pfeil zeigt den Stellplatz! Wie man erkennen kann, liegt er sehr zentral!

Jeden Morgen, wenn die Fischkutter wieder in den Alten Strom einlaufen, gibt es fangfrischen Fisch direkt von den Fischern zu kaufen. Ausserdem werden die Räucheröfen aktiviert, das Ergebnis ist nicht zu übersehen und die Nase bekommt auch etwas ab!!

Natürlich macht man und wir auch eine Hafenrundfahrt! Hier entsteht ein Teil der neuen AIDA mar, zumindest der Rumpf, den man später nur unter Wasser sieht, wird hier gebaut.

Nach der einstündigen Hafenrundfahrt sind wir bei "Gosch" gelandet! Wie auf Sylt auch hier ein "internationales Publikum", Künster, Millionäre und wir. Den Wein und das Essen kann man empfehlen.

Labskaus mit Spiegelei und Fisch - ein Gedicht!

Der alte Leuchtturm ist sehenswert.

Neben seiner Nutzung als Leuchtfeuer hat der Leuchtturm heute hauptsächliche Bedeutung für den Tourismus. Zahlreiche Besucher nutzen den Aufstieg, um einen Überblick über Warnemünde zu bekommen. Die touristischen Aktivitäten werden durch einen Gemeinnützigen Verein größtenteils ehrenamtlich ausgeführt und betreut. Seit 1999 wird der Warnemünder Leuchtturm jeweils am 1. Januar durch die Show Leuchtturm in Flammen mit Feuerwerk, Laser, Licht und Musik in Szene gesetzt.

Am Strand waren wir natürlich auch.

Ist doch toll hier oder?

Zurück am Wohnmobil heißt es - Beine hoch und Sonne geniessen. Plötzlich eine männliche Stimme aus dem Womo: "Was ist, sollen wir noch nach Lübeck?"

Kurz überlegt, Womo startklar gemacht und ab auf die Bahn!

Gegen 19 Uhr waren wir schon auf dem Stellplatz in Lübeck (Sportpark Hülshorst). Manfred sagt: So ist das bei den "Sintis und Romas", heute hier, morgen dort!

Sonntag, 19.06.2011

Da heute "Weltuntergangwetter" ist, entschließen wir uns nach dem Frühstück die Heimreise anzutreten.

Der Regen begleitet uns den ganzen Weg bis nach Hause. Egal, wir nehmen es so wie es kommt.