Arbeits- und Kurztour nach Fürstenwalde, Greifswald und ???

Dienstag, 22.03.2011

 

Geplante Abfahrt über Fürstenwalde nach Greifswald

(Arbeitstour)

Es kann losgehen! Wir haben heute noch ca. 600 km vor der "Brust".

Die Fahrt verläuft problemlos, trotz der andauernden Verfolgung des grauen Smarts ;-)  Zwar sind sehr viele LKWs unterwegs, aber dank unserer etwas vermehrten Pferdestärken ist das für "Bürsti" ein "Klacks".

In Fürstenwalde gibt es leider keinen Stellplatz für Wohnmobile, aber ein großer Parkplatz in der Stadt tut es auch für eine Nacht. Smarti bekommt wieder Bodenkontakt, damit er uns zum Griechen fahren kann. Übrigens, das ist Manfreds neue "Errungenschaft", ein Powerpack, damit er den Smarti nicht mehr "per Hand" auf den Hänger ziehen muss! Tja, man(n) wird älter!

Mittwoch, 23.03.2011

Da diese kleine Tour auch eine "Arbeitstour" ist, meldete sich morgens um 7.00 Uhr der Wecker! Für Manfred heisst das: "Schlips an" und für mich: bequeme Schuhe anziehen, Kamera einpacken und den Tag geniessen! 

Da ich heute nicht viel Zeit habe, weil Manfred schon gegen mittag seinen Freizeitdress wieder anziehen kann, habe ich neben der "Einkaufsstraße" nur den Dom besichtigt. (na ja, viel mehr gab es hier auch nicht zu sehen)

Der Dom wurde in der Kriegswoche vom 16. bis 23. April 1945 fast vollständig zerstört. Die evangelische St.-Marien-Domgemeinde baute ihn im Wesentlichen mit ihren eigenen Möglichkeiten wieder auf. Am 31. Oktober 1995 wurde die Wiedereinweihung gefeiert.

Nun heisst es wieder - Smarti einpacken - und weiter gehts nach Greifswald. Gegen 17 Uhr stehen wir vor dem Hotel. Ja, diese Nacht verbringen wir mal wieder im Hotel. Unser Bürsti darf hinter dem Hotel auf uns warten.

Wir tauschen mal wieder 10 Sterne (Bürsti) gegen 4 Sterne-Hotel! Heute abend gibt es Hotelessen und ein Gläschen Wein im "Hotelbett"! Denn morgen um 7.00 Uhr meldet sich der Wecker wieder!

Dann heisst es wieder: "Schlips"  - auch Langbinder genannt - an !

Donnerstag, 24.03.2011

Wecker meldete sich heute erst um 7.30 Uhr (wie schön)! Der "Langbinder" lag bereit! Nach einem gesunden Frühstück (Müsli und Rührei) ab ins Büro, Unterschriften geleistet, die Sekretärin gelobt, ein kurzes Meeting dann schnell wieder zum Bürsti! (siehe nachfolgende Bilder -vorher - nachher)!

Nach 135 km über "plattes Land", vorbei an Windmühlen, sind wir am frühen Nachmittag in Wismar auf dem Stellplatz angekommen. Erster Eindruck: TOP !

Hier lässt es sich sehr gut aushalten. (Toiletten und Duschen super sauber). Sogar ein "Brötchenbringdienst" bringt morgens frische Körnerbrötchen vorbei.

Den sonnigen Nachmittag verbringen wir in der Altstadt von Wismar. Das Städtchen gefällt uns super, Die alten, noch gut erhaltenen Hausfassaden bringen uns immer wieder zum staunen.

Manfred sagt: Siehste, nicht alles was alt ist muss weg!

 

Diese alte Fassade wird erhalten, dahinter wird komplett neu gebaut.

"Alter Schwede" gehts uns gut!!

Zurück am Wohnmobil geniessen wir die letzten Sonnenstrahlen und planen den morgigen Tag. Wir werden das Wonnemar testen. Danke liebe Feuervögel für diesen Tip!!

Freitag, 25.03.2011

Guten Morgen, liebe Feuervögel! Unsere Saunatasche ist schnell gepackt, der Smarti ist startbereit! Es gibt sogar hier auf dem Stellplatz Karten für das Wonnemar mit 15 % Ermässigung! Also Karten geholt bei dem sehr netten "Platzwart" und los gehts.

Protokoll:

Angekommen, ausgezogen, geduscht, Lage gepeilt.

Manfred sagt: Komm schnell, es ist Aufguß!

War schon mal super! Jetzt erst mal in Ruhe die Saunalandschaft erkunden! Was wir sehen, gefällt uns super.

Der nächste Aufguß findet in der Panoramasauna statt. Man hat hier einen tollen Blick auf die Stadt Wismar. Aber da es hier einen Relaxaufguß gab, mussten wir "Eisbrillen" aufsetzen um den Kräuterausguß richtig geniessen zu können! Spitze! Manfred hat danach natürlich das Tauchbecken im Fischteich ausprobiert. Nach einer kurzen Ruhephase haben wir den Aufguß mit Salzeinreibung genossen.

Mittagsschläfchen! (es war aber schon 15 Uhr)

Nochmal den Kräuteraufguß in der Panoramasauna (mit Eisbrille) genossen und schon waren wir 5 Stunden im Wonnemar (geplant waren 3 Stunden).

Noch einen Kaffee und dann schnell unter die Dusche, denn um 18 Uhr wartet der Nachtwächter in Wismar auf uns.

 

Die Führung durch die Altstadt von Wismar beginnt um 18 Uhr! Das ist übrigens nicht der Nachtwächter, das bin ich ;-)

Der richtige Nachtwächter kam pünktlich um 18 Uhr und holte uns mit seiner Laterne ab. Als erstes erzählte er uns über seinen Berufsstand und seine Bezahlung im Mittelalter. Armer Kerl!

Es war interessant ihm zuzuhören, er hat das damalige Leben in und um Wismar gut erzählt. Es ist immer wieder fazinierend zu hören, wir die Menschen damals gelebt haben.

Nach der Führung waren wir so durchgefroren, dass wir in das nächste Lokal zum Aufwärmen gegangen sind. Da ja im Moment die "Heringswochen" in Wismar sind, haben wir diese natürlich auch probiert!!

Zurück im schönen warmen Womo gibt es noch einen Riesling und dann werden die Füße hochgelegt!

Morgen geht es weiter! Man wird uns wahrscheinlich in Hamburg finden!!

Samstag, 26.03.2011

Moin, moin, wie der Hamburger sagt! Sind gegen Mittag in den Wohnmobilhafen Hamburg eingefahren (praktisch neben MC-Donalds) Da hier die Verkehrsnetze so praktisch und überschaubar sind, lassen wir unseren Smarti heute in Ruhe (hat er auch mal verdient). Mit einer Tageskarte für 9 Euro können wir den ganzen Tag Hamburg erobern.

Was wir nicht wußten, heute war eine Großdemo gegen Kernkraftwerke in der Innenstadt angesagt. Es waren ca. 22.000 Kernkraftgegner unterwegs.

Uns wurde es zu voll in der Innenstadt, somit haben wir uns entschlossen, Hans Albers einen Besuch abzustatten. Das sonnige Wetter tat sein "übriges" und wir machen uns auf, an den Landungsbrücken ein leckeres Fischbrötchen zu verspeisen.

Sonne pur! Das Leben ist schön!

Die Aussicht auf den Hafen ist bei dem sonnigen Wetter fantastisch!

Natürlich haben wir auch an der berühmtesten Tankstelle Hamburgs eingekauft (Milch, Käse und natürlich Wein)

Wir waren für Olivia Jones noch zu früh, aber wir kommen wieder!

Mann oder Frau, wer weiß es genau! Da wir das Rätsel lösen können (weil wir schon mindestens 20 mal dort waren) werden wir heute mal nicht den Transvestiten "unter dem Rock gucken", sondern ganz brav zum Womo gehen, da ja heute Fußball übertragen wird!

Sonntag, 27.03.2011

Nach einer ruhigen Nacht (Uhren sind auch schon umgestellt), geht es gleich wieder bei strahlendem Sonnenschein Richtung Heimat, wo uns "Prinz Kasimir" sicher mit beleidigtem Gesicht empfängt.

Fazit:  Wenn man das "Notwendige" mit dem "Vergnügen"

          kombinieren kann, ist das ein Gefühl wie ein 6er im 

          Lotto