Die Überraschungstour geht weiter

- und Eva kriegt die Kriese -

Freitag, 07. Oktober 2011

Wir geben ja zu, unsere "Termine" häufen sich zur Zeit! Vor zwei Wochen in Griechenland (Bruder und Schwägerin überrascht), diese Woche in Noordwijk (Schwester und Schwager überrascht) und jetzt auf dem Weg nach Süddeutschland. Allerdings kommen wir hier nicht als Überraschung, denn wir holen bei Freunden einen alten "Ofen aus Omas Zeiten" ab.

Da wir erst morgen unsere Verabrednung haben, bleiben wir eine Nacht auf dem Wohnmobilstellplatz Bingen.  Bei einem kleinen Abend- spaziergang kamen wir zufällig (ja wirklich) an einem kleinen Weingut vorbei. Die Frage: sollen wir ......? war schnell beantwortet. Weinbauer Alwin Michel brauchte uns nicht zu überreden, eine kleine Weinprobe war die Folge und zwei Flaschen der Köstlichkeit wanderten in Manfreds Rucksack.

Zurück am Wohnmobil geniessen wir den guten Wein und hoffen, dass unsere Jungs viele Tore schiessen!

 

 

Samstag, 08. Oktober 2011

Heute morgen geht es weiter nach Rheinstetten. Wir sind schon gespannt auf "Omas Öfchen". 

Das ist das gute Stück! Originalzustand und sogar noch funktionstüchtig!

Vielen Dank, lieber Peter fürs "Besorgen"!!!

Sonntag, 09. Oktober 2011

Heute ist "Frühschoppen" angesagt. Im Vogelbräu in Ettlingen gibt es heute Live-Rockmusik!

Wer kennt die Rocklegenden nicht  -  Elvis Presley, Bill Haley, Chuck Berry, James Brown, Jerry Lee Lewis, Little Richard, Buddy Holly usw.

Die Rockband ließ den Saal kochen, kaum jemand blieb auf den Stühlen sitzen, egal welches Alter!

 

Da der Wetterbericht heute mal nicht Recht hatte und statt Regen nur Sonne zum Vorschein kam, sind wir kurzentschlossen noch am Nachmittag nach Baden-Baden gefahren. Aber Malheur  - Camera vergessen - ! :-(  

 

Montag, 10. Oktober 2011

Da wir ja mal wieder auf Überraschungstour sind (lange vorher "bei den Phoenixen angedroht") sind wir heute nach Sankt Martin auf dem Stellplatz am Weingut Schreieck gefahren, denn wir wussten, dass die Phoenixe hier den goldenen Oktober geniessen. Aber die Phoenixe waren ausgeflogen. Wir haben unsere Dutfnote (Wein) auf der Womotreppe hinterlassen. Bis 19.30 Uhr mussten wir warten, bis die bisherige Womo-Internetbekanntschaft, die wir internetmässig seit über einem Jahr verfolgen, an uns vorbeilief, ohne uns zu erkennen.

Aber .......es geht doch, nach 1 Minute stand einem ersten persönlichen Kennenlernen nichts mehr im Wege!!!

 

Eva, es hat mal wieder geklappt!! 

 

Dienstag, 11. Oktober 2011

Heute morgen boten uns Kathrin & Hans Hermann an, eine kleine Dorfführung mit uns zu unternehmen. Aus ihren Reiseberichten wussten wir schon, dass Sankt Martin das schönste Dorf in der Pfalz ist. Dieses schöne Fleckchen Erde hat nur 1.800 Einwohner, aber dafür 31 Wirtshäuser (ohne die vielen kleinen Straußenwirtschaften).

In dem historischen Ortskern – der übrigens unter Denkmalschutz steht – fanden wir eine Bilderbuchkulisse vor, die nur darauf wartet entdeckt zu werden. St. Martin trägt als einzige Gemeinde in Deutschland, den Namen jenes Heiligen, der seinen Mantel mit dem Bettler teilte.

Aber es blieb nicht bei der Dorfführung! Hans Hermann hatte mir am Morgen schon ein Kreuz gezeigt, dass oberhalb des Dorfes in den Bergen liegt und beiläufig erwähnt: das zeigen wir euch heute noch!

Das allerdings habe ich für einen netten Scherz gehalten.

Mit der Aufmunterung - das ist nicht weit, nur ein bisschen bergauf und der Ausblick von oben auf Sankt Martin ist toll - ging es leichtfüssig hinauf.

Nach einer kleinen Verschnaufpause ging es weiter den Kreuzweg hinauf zu dem am morgen erwähnten Kreuz, vorbei an der Kropsburg und an der Marien-Grotte.

 

Die Aussicht auf Sankt Martin kann man leider auf einem Foto nicht so wiedergeben. Aber die "kleine Wanderung" hat uns super gefallen. Da kommt schon der Gedanke auf: das könnten wir eigentlich öfter machen!

Da ja am Abend noch unsere Jungs gegen Belgien spielen, wollen wir nur einen kurzen Abstecher in eine urige Straußwirtschaft machen. Ein Glas Wein und einen Flammkuchen und dann ab zurück zum Womo.

Aber !!!!  Es kommt meistens anders als man denkt!!

 

Fußballspiel verpasst!

Es blieb nicht nur bei einem Glas Wein!

Aus einem Flammkuchen wurden im Laufe des Abends drei! 

 

Fazit:  Der Abend war spitze, wir hatten uns soviel zu erzählen und das Ergebnis des verpassten Fussballspiels konnte ich Dank meines i-Phones auch noch abrufen!!

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Ein neuer Tag mit neuen Herausforderungen. Im Rahmen einer kleinen Nachbarschafts-Hilfsaktion ging es auf Fehlersuche im Stromkreislauf des Phoenix.

Ich hoffe, bei so viel "Kompetenz" auf kleinstem Raum wird sich der Erfolg wohl einstellen.

Liebe Feuervögel, es war schön mit euch in Sankt Martin! Irgendwie, irgendwo, irgendwann werden wir wieder unsere "Duftnote" auf eure Treppe stellen!

Aber jetzt geht es erst mal weiter, ein Überaschungsbesuch steht noch aus. Dazu geht es über Bingen mit der Fähre nach Rüdesheim.

Ups, die Alemannia hat schon eine halbe Stunde früher in Rüdesheim angelegt, aber unsere ahnungslosen Freunde sitzen noch beim Abendbrot. Wir haben uns am Anlegekai auf eine Bank gesetzt und warten auf die Dinge, die noch kommen.

Als die beiden von Bord kamen hörten wir nur: ihr seit Chaoten!!

War das ein Komplimet?

 

Wer in Rüdesheim zu Gast ist, muss natürlich in die Drosselgasse!

 

Gesagt, getan, da die beiden bis morgens 6 Uhr "Landgang" haben, nutzen wir die Zeit für einen Bummel durch die Drosselgasse mit einer Einkehr in einem der vielen Weinlokale. Auf der Speisekarte steht "Himmel und Erde"

Köstlich !!

Mal wieder ist es uns gelungen zwei Überraschungseier zu legen!

 

Liebe Phoenixe, es war toll mit euch!

Liebe Adelina & lieber Walter, der Abend mit euch in der Drosselgasse war spitze!