Wir retten eine Weihnachtsgans und fliegen nach Thailand

Am Montag, 12. Dezember 2011, geht es mit dem Flieger Richtung Thailand.

 

 Nein, wir sind keine "Weihnachtsflüchter"!

 

Es hat sich eben so ergeben (Dank eines feuchtfröhlichen Abends bei unseren Freunden Marlis & Peter). Die beiden feiern schon seit 15 Jahren in Thailand das Weihnachtsfest.

Mit den beiden "Reiseführern" wird es bestimmt nicht langweilig. Ich hoffe, ich kann in der Zeit einiges auf meiner Hompage wiedergeben. Mal schaun!!

 

Änderung: Ich werde den aktuellen Bericht immer an den Anfang stellen!

Das Wichtigste zuerst:

Wir sind heil und gesund wieder zu Hause angekommen.

 

Liebe Marlis & lieber Peter, es war eine schöne Zeit mit euch. Ohne euch hätten wir diese Reise wahrscheinlich nie gemacht.

Aber das mit Vietnam, das überlegen wir uns noch ;-)

 

Freitag, 13.01.2012

Es waren erlebnisreiche vier Wochen!

 

Wir sind: 

geflogen mit dem Jumbo (Thai-airway)

geflogen mit Bangkok-airway

geflogen mit einer Turbo-Prob

 

gefahren in klimatisierten Vans mit Fahrer

gefahren mit "Aufspringtaxis"

gefahren mit uralten offenen Bussen auf harten Holzbänken

gefahren mit Tuk-Tuks

gefahren mit "Dreirädern"

gefahren mit Mietmoppeds

 

gefahren mit verrosteten Fähren

gefahren mit undichten Longtailbooten

 

Aber wir sind überall sicher und gesund angekommen.

 

Wir haben 

nette Menschen kennengelernt

aber auch viel Armut gesehen

die thailändische schmackhafte Küche genossen (auch an den Garküchen)

uns ins Thailändische Nachtleben gestürzt

ruhige Tage an den herrlichen Stränden verbracht

die Thaimassagen ausprobiert und genossen

die verschiedensten Märkte besucht

in vier Wochen nur drei Tage Regen gehabt

 

 

Wir haben hier den Begriff "Land des Lächelns" definiert bekommen!

  

Donnerstag, 12.01.2012

Nach einem ausgiebigen Frühstück bei MC Donalds geht es mit dem Zug Richtung Heimat, wo Eva uns schon sehnsüchtig am Bahnhof erwartet.

 

O-Ton Eva:  Also, liebe Eltern, ihr könnt soviel reisen wie ihr wollt, aber nicht mehr über Weihnachten!!!!

 

OK Eva!      Weihnachten bleiben wir jetzt immer zu Hause!

Mittwoch, 11.01.2012

Nach etwas mehr als vier Wochen Thailand heißt es heute Abschied nehmen. Das Taxi ist bereits geordert und so warten wir in gewohnter Weise darauf, daß es auch diesmal pünktlich eintrifft. Unsere Abflugzeit ist mit 13:15 Uhr Airport Bangkok angegeben. Landezeit Frankfurt am gleichen Tag 19:30 Uhr. Rein rechnerisch wird das dann wohl ein kurzer Flug ;-).

Der neue internationale Flughafen von Bangkok ist schon gigantisch. Der Ablauf eher so wie heute in der ganzen Welt üblich, also geprägt von zahlreichen Sicherheits- kontrollen. Aber da wir rechtzeitig, das heißt fast drei Stunden vor dem Abflug da waren, war noch etwas Zeit zum ausruhen.

Wir sind ja mit der Fluggesellschaft Thai-Airway geflogen. Diese Fluggesellschaft können wir bedingungslos für eine solche Reise empfehlen. Alles hat vorzüglich geklappt, das Personal ist sehr freundlich und sogar das Essen, zwei Menüs zur Auswahl, hat gut geschmeckt. Der Rückflug dauerte ca.12 Stunden (starker Gegenwind) aber bei der Auswahl an Filmen konnte man sich schon die Zeit vertreiben.

 

In Frankfurt trennen sich unsere Wege, Peter und Marlis fahren mit dem Zug sofort weiter nach Karlsruhe, wir haben in Frankfurt noch eine Nacht im Hotel gebucht und fahren morgen mit dem Zug Richtung Heimat.

Eva, eine Nacht musst du noch warten ;-)

Dienstag, 10.01.2012

Die ersten Sonnenstrahlen am Morgen unseres letzten Tages in Thailand bringen etwas Verwirrung mit sich. Wir waren uns sicher, beim Einschlafen mitten in der Millionenstadt Bangkok zu sein. Aber draußen hören wir ununterbrochenes Hahngekrähe. Sind wir etwa zwischenzeitlich aufs Land gebracht worden? Des Rätselslösung sehen wir, als wir aus unserem Hotelzimmerfenster blicken. Unten stehen mehrere Käfige mit Kampfhähne die dieses Konzert geben. Beruhigt drehen wir uns nochmals auf die andere Seite, denn heute ist Kultur angesagt. Für den Nachmittag haben wir eine Besichtigung des "Großen Königpalast von Bangkok" gebucht.

Während wir versuchen für diese Seite einige Bilder auszusuchen, wird uns nochmal klar, was wir für einen guten Führer hatten. Er hat mit seiner ruhigen Art jede Situation gemeistert. Sei es, als wir direkt am Eingang den Zutritt verweigert bekamen, weil ich nicht korrekt gekleidet war (...kurz um die Ecke gegangen, T-Shirt gekauft, meinen Schal um die Beine gewickelt und schon durften wir hinein...), oder als wir bereits nach 10 Minuten von der Pracht und Kunst fast erschlagen waren. Es ist unmöglich diese Eindrücke mit den Bildern wiederzugeben. Aber ein Besuch des Königspalastes ist ein absolutes Muß.

Schön wenn man Freunde hat, die Freunde in Bangkok haben. So konnten wir auf dem Weg zum Abendessen, quer durch Bangkok, eine weitere Seite dieser Millionenstadt sehen. Die Fahrt für ca. 20 km dauerte bei dem für hier üblichen Verkehr, dann auch gut 1 1/2 Std. Aber die Thais haben im Stau eine Engelsgeduld. Jeder wird mit seinem Auto reingelassen, keiner wird böse angehupt, .....bei uns unmöglich! Das Lokal, direkt am Fluß gelegen, ist ein Thairestaurant der gehobenen Klasse. Marlis mit ihren kurzen blonden Haaren wurde hinter vorgehaltener Hand bestaunt. Angemerkt sei noch, das wir die einzigen Farang's in diesem Lokal waren.

An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Herrn Somporn Chongkum, der uns dieses schöne Lokal gezeigt hat.

Montag, 09.01.2012

Heute heißt es auf zur letzten Station unserer Thailandreise. Unser Ziel heißt Bangkok und liegt ca. 135 km von Pattaya enfernt. Das Taxi hat Peter, unser Spezialist für solche Angelegenheiten, schon am Vortag geordert. Die kurze Wartezeit bis dahin verbringen wir im Schatten am Hotelpool.

Was uns schon während der ganzen Reise erstaunt ist, obwohl wir alle Buchungen im voraus bezahlen müssen und keinen schriftlichen Beleg haben, erscheinen die georderten Taxis auf die Minute pünktlich. Und auch die zugesagte Qualität der Fahrzeug entspricht den Versprechungen.

Nach ca. zwei Stunden staufreier Fahrt erreichen wir unser vorab gebuchtes Hotel im Süden von Bangkok.

Das Zimmer ist schnell bezogen und bei einen kleinen Spaziergang Richtung Bangkokcity verschaffen wir uns einen ersten Eindruck dieser Millionenstadt. Die Stadt ist ein Gemisch aus abbruchreifen Häusern/Hütten und gigantischen Hochhäusern. Und das besondere daran ist, dass diese unmittelbar nebeneinander stehen.


Bangkok (wörtlich übersetzt: Dorf im Pflaumenhain, meist übersetzt mit Stadt der Engel) ist seit 1782 die Hauptstadt des Königreichs Thailand und ein besonderes Verwaltungsgebiet. Es hat den Status einer Provinz und wird von einem Gouverneur regiert.      

Die Hauptstadt hat 7,025 Millionen Einwohner (2009). Sie ist die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Region Bangkok, der größten Metropolregion in Thailand, leben insgesamt 12,177 Millionen Menschen (2009). Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands mit Universitäten, Hochschulen, Palästen und über 400 buddhistische Tempelanlagen und Klöster, sowie wichtigster Verkehrsknotenpunkt des Landes.

(Ursprung: Wikepedia)

 



Sonntag, 08.01.2012

Der letzte Tag in Pattaya und den wollen wir nicht unbedingt am Strand verbringen. Also ein letztes Mal die Moppeds gesattelt und ab Richtung Pattaya-Port (....aber immer schön links fahren!).

Stadt und Bootsbesitzer streiten über neuen Pier

Die meisten Liegeplätze sind weiter verwaist

Pattaya Port steht in grossen Lettern am Eingang zum neuen Anleger. Doch der vor einem Jahr fertiggestellte Hafen liegt fast so verwaist wie der alte, hölzerne Pier in Südpattaya. Nach dessen Schliessung fahren vom neuen Anleger zwar die Fähren zur Insel Larn ab. Weitere Schiffseigner weigern sich aber standhaft, den mit 238 Millionen Baht errichteten Yachthafen am Strand Bali Hai zu nutzen.

Trotz mehrerer Anläufe hat sich die Stadt gegen die Besitzer der mehr als 1.000 Boote, die vor der Küste Pattayas operieren, nicht durchsetzen können. Seit Anfang des Jahres weigern sich die Schiffsbesitzer, die Liegeplätze im neuen Pattaya-Hafen zu nutzen.

Seit dem 2. September ist der alte Pier in Südpattaya wegen Einsturzgefahr gesperrt

Der 803 Meter lange Pier am Strandabschnitt Bali Hai hat fast 240 Millionen Baht gekostet. Seit einem Jahr ist der neue Anleger fertig, seine für Mitte März terminierte Einweihung musste aber verschoben werden. Die Schiffseigner spielen nicht mit. Sie werfen der Stad Fehlplanung vor: Bei hohem Wellengang könnten ihre Boote am Pier nicht sicher anlegen, ihre Passagiere wären gefährdet. Als die Verwaltung am 2. September den hölzernen Pier in Südpattaya wegen Baufälligkeit schloss, kam Hoffnung auf, der neue Anleger könnte jetzt eingeweiht werden und voll in Betrieb gehen. Die Rechnung ging einmal mehr nicht auf. Von Bali Hai verkehren zwar die Fähren zur Insel Larn (7 bis 18:30 Uhr für 20 Baht), an Pattayas kilometerlangen Stränden heisst es aber weiterhin wie gehabt: „Boat to Island?“

(Dieser Artikel entstammt der Zeitschrift "DER FARANG")

 

Wenn etwas dem Ende entgegen geht, dann rast die Zeit .... zumindest fühlt man so und wir müssen uns jetzt von unseren liebgewonnenen Miet-Moppeds trennen.

An dieser Stelle sei unserem Verleiher "KANGAROO SERVICE" gedankt, für seinen fairen Preis und das total unbürokratische Geschäftsgebahren (alles wurde am Straßenrand abgewickelt ...).

Den letzten Abend wollen wir "standesgemäß für Pattaya" verleben und das heißt:

Thai-Food in der Sailer Bar

ein Gläschen Wein auf der Walking Street

und speziell für die Frauen, Schuhe kaufen bei einem der vielen mobilen Händler.

Samstag, 07.01.2012

Unser Aufenthalt in Pattaya neigt sich langsam dem Ende entgegen. Den heutigen Tag verbringen wir mal wieder bei schönsten Sommerwetter am Strand. Hier heißt es noch einmal Ruhe tanken, denn für den Abend haben wir uns für einen weiteren Cabaretbesuch in einer der zahlreichen Lokalitäten entschieden.

Diese Szene wird eindeutig vom "dritten Geschlecht" den sogenannten Kathoeys, oder auch umgangssprachlich Ladyboys genannt, beherrscht. Die Besten dürfen sich dann in den beiden angesagtesten Pattaya-Cabarets Tiffany und Alcazar auf den Prüfstand stellen. Den thailändischen Kathoeys sagt man nach, sie seien femininer als Ladyboys aus anderen Ländern. Bei den jährlichen Wahlen zur Miss International Queen haben Thais stets hervorragend abgeschnitten. Tiffanys richtet diesen Schönheitswettbewerb seit sieben Jahren aus und dreimal wurden lokale Transsexuelle zur Siegerin erklärt.

Und wie so oft im Leben, hat auch diese Medaille zwei Seiten. In der als tolerant geltenden thailändischen Gesellschaft bilden Transvestiten und Transsexuelle nach wie vor eine Randgruppe. Sie begeistern in Shows, gehen mit Cabarets auf Welttourneen und haben ihren festen Platz in TV-Seifenopern.

Doch wirklich akzeptiert werden sie von der "guten Thai-Gesellschaft" nicht, oftmals nicht einmal von ihren Familien. Viele verdienen ihr Geld in der Prostitution, einerseits um Arztrechnungen zu bezahlen (Sex-Umwandlungspakete kosten zwischen 250.000 und 300.000 Baht;  1€ = 40 Bath), andererseits weil sie keinen Job finden. Nur wenige Unternehmen machen eine Ausnahme und stellen Kathoeys ein.

Freitag, 06.01.2012

Heute ist laut Peter & Marlis Markttag angesagt. Im Angebot gibt es mal wieder Heuschrecken, Maden und anderes Getier (....was eigentlich nicht unbedingt auf unserer Speisekarte steht)

Auch der angebotene Fisch, die danebenliegenden Froesche und die Huehnerkrallen koennen unser Herz auch nicht erwaermen!

Unsere heutige Ausbeute vom Markttag .....  2 Sonnenbrillen, 2 Kurze Hosen und ein T-Shirt! Gegessen wird doch lieber spaeter am Strand!

Nach diesen kullinarischen Eindruecken essen wir am Strand leckere Nudeln mit Garnelen!

Donnerstag, 05.01.2012

 

 

Heute wollen wir Pattaya mit dem Mopped erkunden. Hier ist der Verkehr noch heftiger als auf Ko Samui, aber mittlerweile fahren wir fast genauso wie die Einheimischen.

Wir wollen einen Markt besuchen, auf dem Holzschnitzkunst gezeigt wird. Wie immer im Linksverkehr einordnen und los geht es!

Wir sind begeistert von der Schnitzkunst. Manchmal sieht es so echt aus, dass man zweimal hinschauen muss!

Die Kunst des Holzschnitzens geht auf eine 700 Jahre alte Tradition zuruck. Produziert werden Moebel, Dekorationen und Souvenierartikel. Grosse und schwere Gegenstaende werden auf Wunsch verpackt und auch ins Ausland verschickt. Peter hat es schon mal ausprobiert und es hat prima funktioniert.

Gleich nebenan gibt es einen grossen Taschenladen. Allerdings sind die Taschen aus echtem Krokodilleder und Schlangenleder und sind daher nicht unbedingt in unserem Focus!

Den Abend verbringen wir in einer der vielen Travestieshows, die hier an jeder Ecke im Freien stattfinden.

Heute abend ist es mit 30 Grad und relativ hoher Luftfeuchtigkeit sehr warm.

 

Was uns hier in Pattaya speziell auffaellt ist, dass fast an jedem Tisch ein etwas arg reiferer Farang, meist mit grauen Haaren und etwas fuelligem Bauch, sitzt und eine sehr junge Thaifrau in den Armen hat. An diesen Anblick muss man sich erst gewoehnen.

 

(Ich schreibe im Moment aus dem Internetcafe, da die Verbindung sonst sehr schlecht ist. Diese Tastatur kennt leider keine Umlaute)

Mittwoch, 04.01.2012

 

 

Heute morgen geht es weiter nach Pattaya. Wir fliegen mit der kleinen Turbo-Prop. Die Flugzeit von Ko Samui bis Pattaya dauert ca. 50 Minuten.

Hier sieht der Flughafenshuttle ein bisschen anders aus wie in Düsseldorf!

Nach einem etwas wackligen Flug (ich gewöhne mich langsam an alles) haben wir unser Hotel in der Stadt bezogen und gleich wieder 2 Moppeds geordert.

Am Abend haben wir die berühmte Walkingstreet in Pattaya besucht. Hier gibt es eine Go-Go-Bar nach der anderen, und nicht zu übersehen, die zahlreichen Massagesalons. Seit hier mitte der sechziger Jahre die ersten amerikanischen GI`s ankamen, um sich bei "Sex and drucks and Rock and roll" von den Strapazen des Vietnamkrieges zu erholen, hat Pattaya den zweifelhaften Ruf vom Sündenbabel Asiens erlangt.

Ich glaube, morgen früh müssen wir uns erholen und einen Strandtag einlegen.

Sonntag, 01.01. - Dienstag, 03.01.2012

 

Das neue Jahr beginnt mit Regen, aber es ist ein warmer Regen, wie die "Monsumduschen" in den Saunalandschaften. Auf Ko Samui sind wegen des Südwestmonsums zwischen November und Januar die höchsten Niederschläge zu verzeichnen.

Innerhalb von Minuten steht alles unter Wasser. Das wird heute kein Strandtag werden.

Wir können zwar nicht an den Strand, aber das macht nichts.

Ich ziehe meine "Thai-High-Heels" an, stoppen ein "Aufspringtaxi" und lassen uns nach Nathon fahren. Nathon liegt an der Westseite der Insel.

Nach ca. 45 Minuten in dem gewöhnungsbedürftigen Taxi kommen wir in Nathon an. Die Gassen neben der Hauptstraße haben immer noch etwas von dem Charme des alten Fischerdorfes. Hier gibt es kleine Holzhäuschen mit Läden, in denen vor allem Waren für die Einheimischen angeboten werden.

Mittlerweile regnet es so stark, dass alle Straßen unter Wasser stehen, was bei der Kanalisation auch kein Wunder ist. Aber der Verkehr läuft genauso weiter wir immer. Die Moppedfahrer fahren wie immer ohne Helm, dafür aber mit Schirm.

Da es so stark regnet, lassen wir uns in einem "Restaurant" nieder. Hier treffen sich die Einheimischen zum Mittagessen. Da wir auch etwas hungrig sind, lassen wir uns die Speisekarte kommen. Aber wer kann das entziffern? Aber wir haben ja unseren Reiseführer Peter mit, der gleich die Küche besichtigt und mit Händen und Füßen eine Bestellung aufgibt. Wir sind gespannt!

Oh, Peter, was hast du da bestellt? Die Thais am Nachbartisch amüsieren sich köstlich und wünschen uns einen guten Hunger.

Marlis schaut sehr skeptisch, aber dem Peter schmeckt es. Was es genau war, können wir nicht sagen. Aber wir haben es wenigstens probiert.

Manfred ist immer wieder begeistert von der Technik in diesem Land. Diese Gasleitungen liegen offen an der Hauswand und zwischendrin sammelt sich der Müll. Aber es scheint alles zu funktionieren.

 

Morgen geht mit dem Flieger weiter nach Pattaya!

Samstag, 31. Dezember 2011

Auch wenn wir 10.000 km von Zuhause entfernt sind, wünschen wir "Marlis & Peter und Erika & Manfred" unserern Familien, Freunden und Bekannten einen guten Rutsch ins

 

Jahr 2012!

 

Seit Mittag herrscht ein geschäftigtes Treiben am Strand. Es wird gebaut, gehämmert, Strom gelegt, Boxen aufgebaut und die Getränke kalt gestellt. Heute abend findet hier am Strand die große Silvesterparty statt.

Kurz vor 24 Uhr haben wir noch einen "Happy-Ballon" in den Himmel geschickt.

Der ganze Strand ist eine einzige Partymeile. Die Musikboxen dröhnen, es wird getanzt, gegessen, getrunken und jeder hat gute Laune. Die halbe Welt ist hier vereint. Wir haben mit Hamburgern, Norweger, Neuseeländer, Engländer, Amerikaner, Russen, Araber, Malayen und natürlich mit den Thailändern auf das neue Jahr angestoßen. Die Verständigung klappt prima.

Das neue Jahr wurde mit einem gigantischen Feuerwerk begrüßt. Man kann die Stimmung am Strand nicht beschreiben und deshalb versuchen wir es erst gar nicht ;-)

 

 

Donnerstag, 29. Dezember 2011

 

Heute wollen wir mit den Moppeds nach Lamai fahren (oder besser ausgedrückt, in dem fließenden Moppedverkehr mitschwimmen). Dort soll es eine Felsformation im Meer geben, die Grand Ma und Grand Pa heißt.

Gegen 11 Uhr geht es los. Was uns auffällt ist, dass kaum einer von den Thais mit Helm fährt, egal ob Roller oder Motorrad. Trotz der Wärme - wir fahren mit Helm!! Ohne Helm "erwischt" zu werden, kostet 1.000 Bath (ca. 28 Euro), aber die Polizei hat wahrscheinlich andere Sorgen, als tausende Moppedfahrer anzuhalten und Strafzettel auszufüllen.

 

 

 

Auf dem Weg zu Grand Ma und Grand Pa hat unser "Reiseführer" Peter uns mal wieder mit einem Naturstrand überrascht. An dieser Stelle wollen wir ihn mal lobend hervorheben. Ohne ihn hätten wir solche "Juwele" wahrscheinlich nicht gesehen.

Die Blumenpracht am Wegesrand ist so vielfältig, es ist einfach schön so etwas zu sehen.

Da wir, dank Peter, nicht auf den "Touristenstraßen" unterwegs sind, sondern mit den Moppeds über Land fahren, bekommen wir auch einen kleinen Eindruck von dem Leben abseits des "Rummels". Die Wasserbüffel haben uns wahrscheinlich genau so überrascht angeschaut, wie wir sie.

Auch Reiseführer brauchen ab und zu eine Stärkung! Der Papaya-Salat schmeckt zu jeder Tageszeit. Langsam gewöhnen wir uns an das scharfe Essen. Gelernt haben wir die Worte: yan sai prik na!, was bedeutet, "bitte kein Chili"!

Nach der kleinen Stärkung gehts weiter. Grand Pa ist schon von weitem zu sehen.

Na, das kann man gut erkennen oder? Da ich das nicht so gut fotografieren konnte, habe ich an einer der dortigen Verkaufs- buden eine Postkarte gekauft.

In dieser Rockbar, die am Felsen und teilweise im Felsen aus Strandgut gebaut ist, mussten wir natürlich einkehren. Es gibt nur ein paar Kissen und Decken zum sitzen, aber es hat was.

Ja Eva, wie du siehst, lassen es sich deine Eltern gutgehen!

Am späten Nachmittag geht es vorbei an Papayabäumen zu unserer Anlage.

Frisch geduscht müssen wir nun überlegen, essen wir am Strand ganz romantisch oder essen wir vorne zur Straße hinaus, dann sitzen wir mitten im Rummel. Unsere Anlage bietet beide Variationen an. Aber heute entscheiden wir uns für den Strand.

 

Ja, so kann auch Streß aussehen ;-)

 

 

Mittwoch, 28. Dezember 2011

 

Manfred bedankt sich bei allen für die lieben Geburtstagsgrüße! Wir haben gestern schön gefeiert, danach gut geschlafen und sind heute morgen wieder fit für weitere "Abenteuer"!

 

Ko Samui ist mit 247 qkm die drittgrößte Insel Thailands mit ca. 40.000 Einwohnern. Wir befinden uns an der Ostküste am Chaweng Beach. Da wir nicht nur an dem wunderschönen Strand liegen wollen, haben wir uns heute morgen mal wieder Moppeds für 5 Tage ausgeliehen.

O-Ton Manfred: Damit du nicht verlernst, in dem Chaos links zu fahren.!!

 

Hier ist nicht nur das Land des Lächelns, sondern auch das Land der Moppeds.

Ich habe ja ein Mopped für mich alleine, aber die Thais sitzen manchmal zu dritt mit Kind und Hund, alle ohne Helm, auf dem Mopped. Wir staunen immer wieder, wie sicher sich diese durch den Verkehr schlängeln. Aber eins haben wir festgestellt, die Thais fahren sehr defensiv und haben meistens keine Eile.

Den heutigen Bericht werde ich morgen vervollständigen!

 

So, gleich stürzen wir uns in den Verkehr. Wir wollen dem Big Buddha heute die Ehre erweisen.

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Weg zum Big Buddha sind wir an einer Holzwerkstatt vorbeigekommen. Angefertigt wurden dort große Buddhas aus Holz in Handarbeit. Auch hier hat man uns gleich angeboten, die kleine Werkstatt zu besichtigen.

Eine kleine Pause haben wir an der Tong Son Bay eingelegt. Hier ist der Strand noch sehr ursprünglich.

Unser Tagesziel haben wir erreicht. Hier trohnt Big Buddha auf einer kleinen, über einen Damm mit einer Ringstrasse verbundenen Insel, auf einem Berg. Die Statue ist ca. 12 m hoch.

Beeindruckend ist seine Größe.

Auch die "Seegeister" erweisen dem Big Buddha die Ehre.

Auf dem Rückweg nach Chaweng kommen wir immer wieder an prunkvolle Tempelanlagen vorbei.

Am späten Nachmittag sind wir wieder in unserer Anlage. Das Moppedfahren links klappt sehr gut. Ausgeruht wird sich jetzt noch am Strand mit einem eiskalten Chang-Bier! (schmeckt sogar gut)

Wir haben wie immer um die 28 Grad.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Heute ist ein besonderer Tag!

Manfred hat heute Geburtstag!

 

15 Jahre haben wir diesen meist kalten Wintertag in der Sauna mit Freunden verbracht. Dieses Jahr feiern wir auf Ko Samui bei 30 Grad in der Sonne, aber auch mit Freunden.

 

In der Bungalowanlage Chaweng Garden Beach Resort mit der in dieser Region typischen Fauna fühlen wir uns fast wie im Paradies. Palmen, riesige Bananenbäume, Bambus, viele kleine Teiche und exotische Pflanzen gibt es hier reichlich. Unser Frühstücksbuffet nehmen wir direkt am Meer ein. Hier läßt es sich gut aushalten.

 

 

Heute abend haben wir Manfreds Geburtstag in einem typischen Transvestiten-Theater gefeiert. Immer noch haben wir 28 Grad.

Montag, 26. Dezember 2011

 

Heute verlassen wir Ko Lanta. Wir sind immer wieder erstaunt, dass in dem vermeintlichen Chaos alles super klappt. Wir haben für heute morgen um 9 Uhr einen klimatisierten Van mit Fahrer bestellt, der uns ca. 300 km durch das Landesinnere zur Fähre nach Ko Samui bringen soll. Punkt 9 Uhr stand der Van vor der Tür. Nach einer etwas längeren Verabschiedung und tausend mal "khoop khun kha" (Danke) können wir es uns in dem Van gemütlich machen.

Nach knapp 4 Stunden Fahrt haben wir die Fähre in Don Sak erreicht. Auch hier ging es pünktlich um 15 Uhr los. Die Fahrt mit der Fähre (wir haben sie uns lieber nicht genau angeschaut) dauert ca. 1 1/2 Stunden. Leider war das Wetter nicht so gut, dass man oben sitzen konnte, also mussten wir in den Bauch der Fähre, wo es doch ziemlich geschaukelt hat. Aber auch das haben wir gut überstanden.

Auf Ko Samui geht es weiter mit dem Pick Up zur Bungalowanlage Chaweng Garden Beach Resort. Auf der Ladefläche haben etwa 10 Personen Platz. Gezählt habe ich aber 15 Personen mit Gepäck! Hier ist eben alles ein bisschen anders.

Wir haben unseren Bungalow bezogen, ausgiebig geduscht und dann den Abend am Strand bei einem guten Essen ausklingen lassen. Die Anlage liegt direkt am Strand, ist aber trotzdem so zentral, dass wir, wenn wir vorne zur Tür rausgehen, mitten im Leben sind.

25. Dezember 2011

 

Den gestrigen Heiligabend haben wir in aller Ruhe mit den Eigentümern der Bungalowanlage verbracht. Sue´s Ente süß sauer mit Gemüse hat uns auch gemundet, trotz der abenteuerlichen Zubereitung.

 

 

Wie man sieht, sind  nur noch Knochen übrig. Eigentlich wollten wir ja eine Weihnachtsgans retten, was uns ja auch gelungen ist. Aber leider musste dafür eine thailändische Ente ihren Kopf hinhalten.

Den ersten Weihnachtstag haben wir verbracht wie der Weihnachtsbuddha:

am Strand sitzen, einen Cocktail schlürfen, aufs Meer schauen, relaxen!

 

Und wie Marlis sagt:     KEIN STRESS !!!

Leider gab es heute abend keinen Sonnenuntergang!

 

 

 

 

Heiligabend in Thailand

Wir wünschen all unseren Freunden und Bekannten ein schönes Weihnachtsfest und viel Sanuk (Spaß und Freude) und Sabai (gemütlich und angenehm)! Die Thais sagen, das ganze Leben sollte Sabai sein!!

 

Heute abend am Strand werden wir bei einem hoffentlich herrlichen Sonnenuntergang und mit einem schönen Essen (Ente süß sauer) den heiligen Abend feiern.

 

 

Der Weihnachtsbaum ist auch schon geschmückt.

 

Sue, unsere Köchin, bei der Zubereitung unserer Weihnachtsente. Das Besondere ist, Sue hat die Ente gerade frisch vom Markt geholt und sie wird speziell nur für uns zubereitet. Alles was Sue für uns zubereitet hat, ist köstlich. Die Ente wird uns sicher heute abend schmecken.

Unsere Ente wird sehr rustikal zubereitet........, was zumindest den verwendeten Grill betrifft. Aber wie es geschmeckt hat, wird später berichtet.

Wetter heute:   30 Grad

Wasser:            28 Grad

 

 

Freitag, 23. Dezember 2011

Das Land des Lächelns!

 

Jetzt wissen wir was damit gemeint ist. Bei den Thais ist das Lächeln eine „Pflicht“. Wir sind ja mit dem Mopped auch durch Landschaften gefahren, die sehr ärmlich waren, aber die Menschen haben uns mit einem Lächeln und dem Gruß „Wai“ - bei dieser Geste werden die Handflächen wie zum Gebet vor der Brust zusammengelegt und der Kopf geneigt - empfangen und uns anschließend lächelnd nachgewunken.

Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchen einfachen Mitteln hier gearbeitet wird. Und es funktioniert auch noch!!

Ein kulinarisches Schlaraffenland ist Thailand für Liebhaber tropischer Früchte. Wir kennen ja Mango, Ananas, Pomelo und Papaya, aber was sind Drachenfrüchte, Jackfrucht, Rambutan und Karambole? Interressiert man sich für eine Frucht auf dem Markt, wird einem diese sofort mit einem Lächeln zum Probieren angeboten. Wir sind überrascht über den vielfältigen Geschmack. Eine Frucht, die Durian, die ca. ca. 30 cm lang und mit vielen Stacheln besetzt ist, soll gut schmecken, entwickelt aber nach der Reife einen unangenehmen Geruch und darf nicht in öffentlichen Gebäuden gegessen werden. Das werden wir NICHT ausprobieren.

Heute abend wollen wir Barracuda probieren. Peter sucht beim Fischhändler den besten Fisch aus. Er wird uns serviert mit Knoblauch und Pfeffer. Einfach nur lecker!

Donnerstag, 22. Dezember 2011

 

Jeden Morgen weckt uns die Sonne, wir haben uns gut an das Klima gewöhnt. Wir können es manchmal nicht glauben, dass wir Dezember haben.

Heute wollen wir mit unserem Dreirad die nähere Umgebung erkunden. Das Linksfahren klappt prima, aber das Dreirad ist sehr gewöhnungs- bedürftig.

Unzählige kleine Cafes und Bars, die auf Stege gebaut sind, gibt es hier am Wasser.

Mittlerweile essen wir gerne an den Garküchen. Es ist meistens hygienisch absolut einwandfrei und meistens auch schmackhafter als in manchem aufwendig dekorierten Gourmettempel. Die Preise an den Garküchen sind sehr gering. Man kann dort satt werden für 50 - 100 Bath, das sind knapp 3 Euro.

Ich glaube, heute sind wir so geschafft wie unserer Strandhund. Morgen ist auch noch ein Tag.

 

Mittwoch, 21.12.2011

 

Wetter- und Wasserbericht

tagsüber immer um die 28-30 Grad

abends 25 Grad 

Bungalow 20 Grad (Dank Klimaanlage)

 

Wasser: 26-28 Grad

 

 

Ist sehr praktisch unser Mietmopped! Damit kann man gut zum Shopping fahren. Peter, als alter Biker, hat alles voll im Griff!

Direkt an unserer Anlage gibt es die gute Thai -massage! Nach der Shoppingtour müssen alle Knochen wieder gerichtet werden. "Mann" gönnt sich ja sonst nichts!

Am Abend wird noch der Geburtstag des "Chefs" gefeiert.

Ich gewöhne mich langsam an all das Getier, was hier kriecht und fliegt.

 

 

Sonntag, 18.12. bis Dienstag 20.12.2011

 

 

Da wir am Mittag unsere Moppeds wieder abgeben müssen, nutzen wir die Zeit für einen kleinen Trip in das Hinterland.

Inzwischen klappt das Fahren auf der linken Seite prima.

Am Nachmittag geht es mit dem Longtailboot zur Rai Ley Beach, bekannt als der schönste Strand Thailands.

Die Bootsfahrt dauert Gott sei Dank nur knapp 15 Minuten, aber die können lang werden, wenn man mit den Füßen schon im Wasser steht. Aber ich habe es überlebt!

Man hat uns nicht zuviel versprochen, der Strand und die Aussicht ist fantastisch, wie im Paradies.

Mit dem letzten Boot geht es zurück nach Krabi. Morgen geht es weiter mit dem Schiff nach Koh Lanta. Dort werden wir ca. 6 Tage bleiben.

Die Fahrt mit dem Schiff nach Koh Lanta dauert ca. 2 Stunden. Wir sind schon gespannt, was uns dort erwartet.

Koh Lanta ist eine Doppelinsel im Südwesten Thailands, 21.000 Einwohner, in der Andamanensee. Wir werden uns wieder ein Mopped mieten, denn das ist hier das beste Fortbewegungs -mittel.

Das Taxi ist zwar gewöhnungsbedüftig, aber wir werden prima zu unserer Unterkunft gebracht.

Hier werden wir die nächsten Tage und Nächte verbringen.  Die "Häuschen" liegen direkt am Strand, das heisst: aus dem Bett direkt ins Meer!

Auch die abendlichen Sonnenuntergänge werden wir hier geniessen.

 

 

 

Samstag, 17. Dezember 2011

 

Heute um 9 Uhr holt uns das Taxi vom Gästehaus ab und soll uns nach Krabi bringen. Krabi, die kleine Provinzhauptstadt, mit ca. 25.000 Einwohnern liegt etwa auf gleicher Höhe wie Phuket aber am östlichen Festland. Die Strände nördlich und südlich von Krabi zählen zu den schönsten Thailands. Wir wollen uns morgen die bekannte Rai Leh Beach anschauen.

 

Pünktlich um 9 Uhr steht unser Großraumtaxi vor der Tür. Schnell die Koffer verladen, Klimaanlage an und schon geht es los. Die Verständigung mit dem netten Fahrer auf englisch und mit Händen und Füßen klappt problemlos. Vor uns liegen 200 km. Nach ca. 170 km muss das Taxi betankt werden und wir gönnen uns eine kleine Pause. Manfred erspäht sofort eine Garküche und ißt genüsslich ein halbes Hähnchen bevor es weiter geht.

Da wir ja noch keine Unterkunft in Krabi haben, setzt uns der Fahrer an der Hauptstraße ab. Die Männer gehen auf Suche nach einer "Herberge". Nach ca. 10 Minuten haben wir ein Hotel bekommen, es liegt sehr zentral, ist einfach aber sauber und hat sogar einen kleinen Pool auf dem Dach.

Heute bekomme ich das volle Programm serviert:

Mopped fahren im Linksverkehr!

Nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten mit rechts und links klappt es jetzt. Was ich toll hier finde, die Thais sind sehr rücksichtsvolle Fahrer, immer ein Lächeln im Gesicht und die Hupe kennt man hier nicht.

Einmal volltanken bitte! So eine Tankstelle habe ich noch nie gesehen. Aber hier ist alles ein bisschen anders.

Sollten unsere Roller mal nicht anspringen, gibt es immer noch die Möglichkeit, mit dem Bus zurück ins Hotel zu fahren.

Da wir ja morgen zur Rai Leh Beach wollen, haben wir uns heute schon mal die Longtailboote angeschaut, die uns morgen dorthin bringen sollen. Der Strand ist nur mit einem Boot zu erreichen. Sind schon sehr gespannt!

Freitag, 16. Dezember 2011

Die drei Tage in Phuket sind schnell vorbeigegangen. Jetzt freuen wir uns auf zwei ruhige Tage auf Krabi.

 

 

 

 

 

 

11. - 14. Dezember 2011

 

Nach dem Abschied am Bahnhof von unserer Tochter geht das Abenteuer los. Der Zug bringt uns nach Frankfurt, wo wir für eine Nacht ein Hotel am Flughafen gebucht haben. Wir wollen ja schließlich ohne Streß in den Flieger! Das hat schon mal super geklappt. Am nächsten Morgen geht es zum Flughafen. Meine Nervösität steigt immer mehr, Manfred ist die Ruhe selbst! Am Flughafen treffen wir unsere Freunde. Die Zeit reicht noch für einen Kaffee, den trinken wir mit Blick auf unseren "Jumbo".

Der Jumbo ist mit allem Komfort ausgestattet, Das "Personal" ist super freundlich, der Service spitze! Mit einer großen Auswahl an Kinofilmen wir die Zeit nicht lang. Sogar ein "Schläfchen" ist kein Problem.

Da steht er schon und wartet, dass sein Bauch gefüllt wird. 10 Stunden Flug liegen jetzt vor uns.

Der Flug war sehr angenehm. Nach der Landung in Bangkok geht es gleich weiter mit dem Flieger nach Phuket. Dieser Flug dauert nochmal eine Stunde.

Weiter geht es mit dem Taxi nach Patong Beach, wo wir für drei Tage ein Gästehaus gebucht haben.

Auch mein Weihnachtsteddy ist froh, aus dem Koffer ans Licht zu kommen. Ein bisschen zu warm ist er angezogen für die hier herrschenden 28 Grad! Aber da muss er jetzt durch.

Durch die Zeitverschiebung von 6 Stunden ist hier noch keine Schlafenszeit, das bedeutet, wir stürzen uns noch ins Nachtleben. Nein Peter, heute noch keine Heuschrecke aus der Garküche!!

14./15. Dezember 2011

Die zwei Tage haben wir gebraucht, um uns zu aklimatisieren. Wir waren am Strand, haben relaxt und sind abends "um die Häuser"  gezogen. Es ist unvorstellbar, wieviel Menschen hier nachts in Patong City das Nachtleben geniessen, feiern und einfach nur "gut drauf" sind. Es wird am Strand gefeiert, getanzt und gelacht! Was wir in den ersten beiden Tagen als hektisch und laut empfanden, hat sich total gelegt.

Leider ist heute nacht die Internetverbindung sehr schlecht! Bilder kann ich im Moment auch nicht hochladen, aber soviel schonmal vorab:

  

Ich habe es getan!

 Bilder folgen morgen

 

Es gibt kein zurück, da liegen sie, appetitlich angerichtet und knusprig.

Das Beweisfoto!

 

Manfred kann es nicht glauben, aber ich habe die "Gottesanbeterin" komplett verspeist. Geschmeckt hat sie wie würzige Chips. Allerdings wird das nicht mein Lieblingsgericht werden! Aber ich habe es mal probiert.

 

Da ich von der Heuschrecke nicht satt geworden bin, haben wir ein kleines Lokal am Strand gefunden, dort gibt es eine große Auswahl an leckeren Gerichten. Wir bekommen einen Platz direkt am Meer!

Das Nachtleben hier in Phuket ist nicht zu beschreiben. Das muss man erleben. Manfred sagt: Oktoberfest in München ist dagegen wie ein Spaziergang auf einem Friedhof!

 

Es gefällt uns immer besser in Thailand! Morgen geht es weiter mit einem Taxibus nach Krabi. Diese kleine Provinzhauptstadt am östlichen Festland gelegen soll die schönsten Strände Thailand besitzen. Wir werden es sehen.

Die Fahrt in dem klimatisierten Taxi dauert ca. 3 Stunden. Eine Unterkunft haben wir dort noch nicht, aber das wird kein Problem sein (O-Ton Peter)!

Wir sind gespannt!!

 

Wetterinfo:  immer     26 - 28 Grad

                   Wasser:   26 Grad

Auch hier gibt es Carneval, nur hier wird damit die Hauptsaison eingeläutet. Ich habe noch nirgendwo nachts so viele Menschen (egal ob alt oder jung) auf den Straßen gesehen, die feiern, tanzen und die Garküchen bevölkern. Wir lassen uns mittreiben!

Der Verkehr in der Stadt ist "irre", hunderte von Tuk Tuks (kleine Taxis) fahren die Straßen auf und ab, teilweise mit lauter Discomusik. Man fährt einfach nur mit den Tuk Tuks um zu sehen und gesehen werden. Wir sitzen wie alle in den vielen Cafes am Straßenrand, trinken unser Chang-Bier und lassen die Eindrücke auf uns wirken.

Wir haben staunend vor den Strommasten gestanden, die in der ganzen Stadt verteilt sind und alle gleich aussehen. Das trotzdem alles funktioniert ist uns "Deutschen" ein Rätsel. Aber es klappt!!!